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de.Headlines Puls · 7. November 2026
Die deutschen Titelseiten werden von den Folgen der US-Zwischenwahlen bestimmt, nach denen Präsident Donald Trump den rechten Hardliner Stephen Miller zum neuen Stabschef beruft, während an den Börsen KI- und Technologiewerte stark nachgeben. Innenpolitisch dominiert die Einigung von CDU und CSU auf die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner als Kandidatin für die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Zudem beschäftigen die Obduktionsergebnisse nach dem Tod von Hubert Aiwanger sowie die Debatte über Wehrpflicht und ein allgemeines Pflichtjahr die Aufmacher.
Themen über die Medien hinweg
US-Midterms: Trump beruft Stephen Miller zum Stabschef
Nach dem Wahlsieg der Demokraten im Repräsentantenhaus und im Senat zieht US-Präsident Donald Trump erste personelle Konsequenzen und tauscht Stabschefin Susie Wiles gegen den rechten Hardliner Stephen Miller aus. Zugleich gerät ein geplanter Diesel-Deal der US-Regierung mit Russland ins Wanken, da russische Tanker bereits abdrehen, und im US-Justizministerium treten zwei hochrangige Beamte zurück.
Blickwinkel Während die „FAZ“ die Berufung von Stephen Miller als Entfesselung eines „Pitbulls“ nach einer „schweren Klatsche“ wertet und die „Deutsche Welle“ von einer „krachenden Niederlage“ spricht, hält der „Deutschlandfunk“ unter Berufung auf Beobachter einen politischen Nachruf auf Trump für verfrüht.
Miller neuer Stabschef Berufung des rechten Hardliners Stephen Miller zum neuen Stabschef nach der Wahlniederlage der Republikaner
Trump tauscht Stabschefin Susie Wiles aus - Stephen Miller soll folgen Ablösung von Stabschefin Susie Wiles durch Stephen Miller im Zuge der Zwischenwahlen
Nach dem Erdrutschsieg der Demokraten Welche Wählergruppen Donald Trump abgestraft haben Analyse der Wählergruppen hinter dem Erdrutschsieg der Demokraten gegen Donald Trump
Donald Trumps neuer Stabschef: Wer ist Stephen Miller? Einordnung der Personalie Stephen Miller als neuer Stabschef im Weißen Haus
Midterms-Sieg für US-Demokraten: Wie geht es jetzt weiter? Ausblick auf den Handlungsspielraum der US-Demokraten nach ihrem Sieg bei den Midterms
Schlappe bei den Zwischenwahlen: Das Ende der Ära Trump? Demokraten erobern Mehrheit in beiden Kongresskammern, doch ein Nachruf auf Trump gilt als verfrüht
Trump hat die Midterms verloren. Nun platzt offenbar auch sein Dieseldeal Nach der Wahlniederlage bei den Midterms platzt auch Trumps geplanter Diesel-Deal mit Russland
Trump-Regierung verliert weitere hochrangige Beamte Rücktritt zweier hochrangiger Beamter im US-Justizministerium ohne Angabe von Gründen
Union einigt sich auf Ilse Aigner als Bundespräsidentin
Nach der CSU will auch die CDU die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner für die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nominieren, womit erstmals eine Frau an die Staatsspitze rücken würde. Bundeskanzler Friedrich Merz wollte die Entscheidung ursprünglich erst nach der Sitzung des CDU-Präsidiums am Montag verkünden.
Blickwinkel Die „Süddeutsche Zeitung“ porträtiert Aigner als volksnahe Oberbayerin, die das Parlament mit strenger Hand führt, während der „Tagesspiegel“ zwar die Entscheidung für eine „Brückenbauerin“ begrüßt, das Auswahlverfahren in der Union jedoch als „kein Ruhmesblatt“ kritisiert; die „taz“ stellt die Rolle des Amts als „Demokratiewächterin“ heraus.
Eine, die verbindet – und die sich wehren kann Porträt Aigners als bodenständige und durchsetzungsstarke Politikerin vor dem Einzug ins Schloss Bellevue
Die Favoritin und der Kanzler Rasche Entscheidung bei Kanzler Friedrich Merz noch vor der geplanten CDU-Präsidiumssitzung am Montag
Ilse Aigner soll Bundespräsidentin werden Eine späte, aber richtige Entscheidung für eine bayerische Brückenbauerin Späte, aber richtige Wahl einer bayerischen Brückenbauerin trotz holprigen Prozesses in der Union
Bundespräsidentschafts-Kandidatin Aigner Einordnung der Unionskandidatin mit Blick auf die Funktion der Bundespräsidentin als Demokratiewächterin
Nachfolge von Bundespräsident Steinmeier / Medienberichte: Auch CDU für Ilse Aigner Übereinstimmende Medienberichte über die Zustimmung der CDU zur Nominierung Aigners nach dem CSU-Vorstoß
Kursrutsch bei KI-Aktien erschüttert die Börsen
Nach den US-Zwischenwahlen und infolge eines Streits um den hohen Strombedarf von Rechenzentren brechen KI- und Chip-Aktien weltweit ein, wobei an den Börsen 2,5 Billionen Dollar an Marktwert verloren gingen. Zugleich gerät der geplante Börsengang des KI-Start-ups Anthropic angesichts von Kritik an einer Bewertung von 1,5 bis zwei Billionen Dollar ins Stocken.
Blickwinkel Während „ZDFheute“ und „Spiegel“ den Kursrutsch unmittelbar mit dem Wahlsieg der US-Demokraten und der Sorge vor schärferer Regulierung verknüpfen und die „Berliner Zeitung“ den Streit um die Stromkosten von Rechenzentren als Auslöser nennt, rückt die „WirtschaftsWoche“ mögliche Einstiegschancen für Anleger in den Vordergrund.
KI-Branche nach den Midterms: Wer hat Angst vor Regulierung? Sorge der KI-Branche vor Regulierung und Börseneinbruch nach dem Wahlsieg der US-Demokraten
Warum der KI-Crash an den Börsen zu neuen Einstiegschancen führen kann Analyse der Hightech-Turbulenzen am Aktienmarkt mit Blick auf neue Einstiegschancen
2,5 Billionen Dollar weg: Streit um Stromkosten von KI-Rechenzentren erschüttert Börsen 2,5 Billionen Dollar Börsenverlust wegen Stromkosten-Streits und Verzögerung beim größten Berliner Rechenzentrumsprojekt
Börsenbeben an der Wall Street – ist das jetzt der KI-Crash? Einbruch von KI- und Chip-Aktien an der Wall Street nach den Midterms und Folgen für ETF-Sparer
Es war kein schwarzer Freitag – noch nicht Was bedeutet das Börsenbeben für mich? Einschätzung eines Vermögensberaters für Anleger angesichts fallender Tech-Aktien
Vom Zwei-Billionen-Traum zum Preisnachlass: Das Dilemma hinter Anthropics Börsengang Abstriche bei der Bewertung von zwei auf 1,5 Billionen Dollar vor dem geplanten Börsengang von Anthropic
Tod von Hubert Aiwanger: Obduktion ohne Hinweis auf Fremdverschulden
Nach dem Tod des 55-jährigen bayerischen Wirtschaftsministers und Vorsitzenden der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, der tot in einem Berliner Hotel entdeckt wurde, hat die Obduktion keine Hinweise auf ein Fremdverschulden ergeben. Die Freien Wähler zeigen sich im Schockzustand, und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder trug sich in ein Kondolenzbuch ein.
Tod von Hubert Aiwanger Obduktion ergibt keine Anzeichen für ein Fremdverschulden beim Tod Aiwangers
Söder trägt sich in Kondolenzbuch für Aiwanger ein Eintrag von Ministerpräsident Söder ins Kondolenzbuch nach dem Fund in einem Berliner Hotel
Hubert Aiwanger ist tot: Vorläufiges Obduktionsergebnis da – Freie Wähler im „Schockzustand“ Vorläufiges Obduktionsergebnis liegt vor, während sich die Freien Wähler im Schockzustand zeigen
Pfia Gott, Herr Aiwanger Nachruf auf den verstorbenen Bundesvorsitzenden der Freien Wähler
Debatte um Wehrpflicht und Pflichtdienst nach Jugendprotesten
Nach Straßenprotesten Zehntausender junger Menschen gegen eine mögliche Rückkehr zur Wehrpflicht zeigt sich Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius zuversichtlich, dass die Bundeswehr ihren Personalbedarf voraussichtlich auch ohne Zwang decken kann. Dagegen fordert Cem Özdemir trotz der Proteste ein Pflichtjahr für alle und schlägt einen Gratis-Führerschein als Anreiz vor.
Blickwinkel Während „n-tv“ und „Deutschlandfunk“ den Optimismus von Verteidigungsminister Pistorius betonen, das Wachstum der Bundeswehr ohne Zwang zu erreichen, stellt die „Frankfurter Rundschau“ Cem Özdemirs Forderung nach einem allgemeinen Pflichtjahr trotz der Jugendproteste an die Spitze.
Pistorius: Wehrpflicht muss voraussichtlich nicht sein Pistorius hält eine Wiedereinsetzung der Wehrpflicht nach Jugendprotesten für voraussichtlich nicht nötig
Soldatinnen und Soldaten / Pistorius rechnet nicht mit Rückkehr zur Wehrpflicht: Bundeswehr kann Personalbedarf auch so decken Verteidigungsminister sieht Personalbedarf der Bundeswehr auch ohne Rückkehr zur Wehrpflicht gedeckt
Gratis-Führerschein als Lockmittel: Trotz Mega-Protesten der frustrierten Jugend: Cem Özdemir fordert Pflichtjahr für alle Cem Özdemir fordert trotz Protesten der Jugend ein Pflichtjahr für alle mit Gratis-Führerschein als Lockmittel
Nach Ressort
Politik
Der Bundestag hat härtere Strafen für Täter beschlossen, die Frauen mit K.o.-Tropfen betäuben.
Härtere Strafen bei K.o.-Tropfen: Was bringt das neue Gesetz?
Welt
Nach einem Telefonat zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz und US-Präsident Donald Trump äußert die Bundesregierung vorsichtig Kritik, während Russland bei den Ukraineverhandlungen über die europäische Verteidigungsordnung mitbestimmen will.
Merz telefoniert mit Trump, Kreml dämpft Erwartungen nach Ukraine-Ankündigung
Wirtschaft
Volkswagen prüft in einer internen Untersuchung mögliche Regelverstöße von Audi-Chef Gernot Döllner und weiteren Topmanagern im Zusammenhang mit einem Auftritt mit US-Präsident Donald Trump.
Hat der Audi-Chef gegen interne Regeln verstoßen? VW stößt Untersuchung wegen Döllners Auftritt mit Trump an
Technik
Nach vermehrten Cyberangriffen von Staatshackern in Europa, die unter anderem zu heißlaufenden Kühltheken und verdorbenen Blutkonserven führten, suchen Sicherheitsexperten nach den Urhebern.
Wissenschaft & Gesundheit
Eine Studie der Technischen Universität Dresden sieht in einem neuartigen Flüssigsalzreaktor das Potenzial, Atommüll in Energie umzuwandeln, statt ihn über hunderttausende Jahre zu lagern.
Energie statt Endlager: Forschende der TU Dresden wollen Atommüll in Energie verwandeln
Klima & Umwelt
Ein Füllstand der deutschen Gasspeicher von lediglich 61 Prozent sorgt wegen des fehlenden Puffers für Verunsicherung über mögliche Engpässe bei der Winterversorgung.
Kriminalität & Justiz
Nach dem Tod eines ehemaligen Bankers in München steht eine Frau unter Mordverdacht, die er als Domina bezahlt und für sein Millionenerbe als Erbin eingesetzt hatte.
Der Ex-Banker hinterlässt ein Millionenerbe. Unter Mordverdacht: seine Domina
Sport
In der Fußball-Bundesliga erhalten immer mehr Teenager frühe Einsätze, darunter Niko Ilicevic von Eintracht Frankfurt als jüngster Debütant und der für den DFB nominierte Gladbacher Wael Mohya.
Kultur & Leben
In Dänemark sorgt eine Fernsehserie für einen Skandal, für die ein Komiker von Freunden und Kollegen monatelang mit einem vorgetäuschten Karrieretraum vorgeführt wurde.
Nur eine Startseite macht damit auf
Geringe Erträge aus russischem Vermögen – EU muss wohl neue Schulden für Ukraine aufnehmen
Als einziges Blatt führt die Zeitung mit der Finanzierungslücke beim geplanten 46-Milliarden-Euro-Hilfspaket für die Ukraine, für das die Zinserträge aus eingefrorenem russischen Vermögen nicht ausreichen und deshalb neue EU-Schulden nötig werden könnten.
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Während andere Titelseiten auf die US-Zwischenwahlen und Berliner Personalfragen blicken, setzt das Blatt den landesweiten Generalstreik in 207 französischen Städten als Aufmacher.